BPO Glossary |
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E-Business (electronic business = elektronisches Geschäft) Alle Unternehmen bzw. Teile davon, deren Geschäft auf dem Internet basiert. Dies kann zum Beispiel der Vertrieb digitaler Daten oder die Nutzung und/oder Erstellung von Websites für den Vertrieb von Waren und Dienstleistungen bedeuten. E-Commerce (eletronic commerce = elektronischer Handel) E-Commerce ist die Vermarktung und der Handel von Produkten und Dienstleistungen über das Internet. In der Regel betrifft dies den Handel zwischen Unternehmen und Endverbrauchern (B2C). Vorteile: (Eletronic Mail = Elektronische Post) Wird zwischen verschiedenen Netzbenutzern verschickt. E-CRM Bedeutet die Verknüpfung von CRM mit E-Commerce, E-Business und Internet-Technologie. Sie wird für viele verschiedene Anwendungen gebraucht, von personalisierten Websites, Partner-Portalen für Kunden und Händler bis zur Verwendung von Browser-Technologie bei der Software. ERP-Systeme (Enterprise-Resource-Planning) ERP-Systeme sind Softwarelösungen, die für die unternehmensweite Ressourcen-Planung mit Hilfe von gezieltem Workflow-Management sorgen. ERP verbindet Back-Office-Systeme wie z.B. Produktions-, Finanz-, Personal-, Vertriebs-, Lager-, Materialwirtschaftssysteme. Bekannte Standard-Softwarepakete sind SAP R/3, Oracle Applications, BaaN und Peoplesoft. Erlang Maßeinheit für das Verkehrsaufkommen in einem Telefonnetz, 1 Erlang = 3600 Sekunden Verbindung. Beispiel: Sind die Leitung mit bei 120 Minuten Verkehr innerhalb einer Stunde belegt, sind dies 2 Erlang. Erlang-Formel Eine mathematische Methode zur Voraussage von willkürlich eingehender Arbeitslast (wie Telefonanrufe). Sie basiert auf bekannten Informationen (wie durchschnittliche Anrufdauer). Erlang-Formeln werden verwendet, um Call-Center-Personaleinsatz sowie die Anzahl der benötigten Leitungen auf der Basis verschiedener Vorbedingungen zu kalkulieren. Erlang, Agner-Krarup (1878-1929) Dänischer Ingenieur, Anfang des vorigen Jahrhunderts tätig bei der Telefongesellschaft Kopenhagen, Entwickler von Erlang B, Erlang C und anderen Formeln der Nachrichtenverkehrstheorie. Erlang B Formel, die oft zur Bestimmung der benötigten Leistungskapazität in einer Stunde verwendet wird. Der in diesem Zeitraum zur Bearbeitung des anrufbedingtem Arbeitsanfalls ist dabei bekannt. Die Formel wurde von A. K. Erlang entwickelt. Manko: In die Formel fließt die Annahme ein, dass Anrufer, die auf Besetzt stoßen, keinen zweiten Anrufversuch starten. Da ein Teil der Anrufer aber erneut wählt, kann Erlang B den Leitungsbedarf unterschätzen. Erlang C Formel zur Berechnung des vermuteten Anrufaufkommens, der Personalstärke und des Servicelevels. Es lassen sich damit die benötigten Kapazitäten berechnen, um die Wartezeit innerhalb angestrebter Grenzen zu halten. Manko: Erlang C berücksichtigt weder Aufleger (denn Anrufer warten nicht endlos in der Warteschleife) noch Besetztzeichen. Die Formel hat also eine Neigung zur Überschätzung des Personalbedarfs. Error-Rate (Fehlerquote) bezeichnet entweder die Anzahl fehlerhafter Vorhänge oder die Anzahl fehlerhafter Schritte innerhalb eines Vorgangs. Escalation-Plan (Maßnahmenplan) Ein Plan, in dem konkrete Handlungsweisen für den Fall, dass sich die Warteschlan-ge über ein annehmbares Niveau aufbaut, festgehalten werden. Zu den Maßnahmen kann zum Beispiel die Schaltung von Besetztzeichen für alle weiteren Anrufe, der kurzfristige Einsatz von Mitarbeitern aus einer anderen Abteilung oder das Routen an einen externen Dienstleister gehören (Überlauf). Expected-Wait-Time (EWT) Voraussichtliche Wartezeit eines Anrufers in der Warteschleife. Siehe auch Average-Speed-of-Answer |
© glossar 2004
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